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09.11.2020

Prof. Klaus Koziol, Inhaber einer Professur für Social Marketing an der Kath. Hochschule Freiburg/ wissenschaftlicher Leiter und Ideengeber des Projektes "Digitalisierung und Heimat" zu Gast in Zimmern o. R.

 

Förderprojekt "Digitalisierung und Heimat"

Information durch Prof. Klaus Koziol, Inhaber einer Professur für Social Marketing an der Kath. Hochschule Freiburg/ wissenschaftlicher Leiter und Ideengeber des Projektes "Digitalisierung und Heimat"

Zu Gast in der Sitzung war der Ideengeber des Projektes „Digitalisierung und Heimat“, für das sich die Gemeinde beworben und neben neun weiteren Gemeinden den Zuschlag erhalten hatte. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und unterstützt durch den Gemeindetag Baden-Württemberg. Ziel des Projektes ist die digitale mit der analogen Welt – spezielle im kommunalen Bereich – miteinander zu verbinden. Dies soll sich in den Maßnahmen speziell in einer neuen Homepage, eine Bürger-App, eines neuen Gemeindelogos und weiteren Maßnahmen wiederspiegeln. Hierbei wurden die Bürgerinnen und Bürger in eine Befragung bei Kommunalwahl 2019 umfangreich miteinbezogen und in einem weiteren Workshop mit dem Gemeinderat Ende 2019 Maßnahmen erarbeitet. Für die weiteren Schritte wie ein geplanter Bürgerworkshop machte leider die Corona-Pandemie einen Strich durch die Planung, sodass dies zu einem späteren Zeitpunkt bzw. in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen in digitalen Formaten nachgeholt wird.

 

Bereits am Nachmittag besuchte Prof. Klaus Koziol die Gemeinde Zimmern o. R., um sich ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu machen. Sein erstes Ziel war das Gemeindezentrum ARCHE, ein Gebäude, dass die kommunale Gemeinde gemeinsam mit den beiden kirchlichen Gemeinden, der katholischen und evangelischen Kirche in Zimmern, führt und mit Leben füllt. Prof. Koziol würdigte diese in den 90-Jahren entstandene Vorzeigeprojekt im weltlichen und ökumenischen Bereich, was besonders für damalige Zeit sehr außergewöhnlich war. Ihm war die Arche bereits ein Begriff, hatte sie bereits damals einen Architekturpreis gewonnen. Der Professor beglückwünschte die gesamte Gemeinde für diese sehr außergewöhnliche Begegnungsstätte im Herzen von Zimmern. Sie biete viel Raum für ein gutes Miteinander, was gerade heute von besonderer Bedeutung für die Zivilgesellschaft darstellt. Die Gemeinde könnte sich glücklich schätzen, ein solches Haus zu haben.

Weiter ging seine Visite in Zimmern zu einem weiteren Vorzeige-Projekt: dem genossenschaftlichen Milchhäusle in Stetten, eine Dorfgaststätte von Bürger*innen für Bürger*innen. Matthias Jauch, Vorsitzender der Genossenschaft, begrüßte zusammen mit Bürgermeisterin Carmen Merz und der Projektpartnerin Mirja Eckert (Agentur THE NEW) den hohen Gast in den gemütlichen Räumen des Milchhäusles mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee. Er zeigte die Entstehungsgeschichte des Milchhäusles auf, was Prof. Koziol mit großem Respekt für die Leistung des bürgerschaftlichen Engagements in Stetten würdigte.

 

 

(v.l.) Matthias Jauch (Milchhäusle eG, Stetten), Prof. Klaus Koziol Inhaber einer Professur für Social Marketing an der Kath. Hochschule Freiburg/ wissenschaftlicher Leiter und Ideengeber des Projektes "Digitalisierung und Heimat"), Bürgermeisterin Carmen Merz, Mirja Eckert (Projektpartner der Gemeinde - Agentur THE NEW)

 

In der Flözlinger Halle zur Gemeinderatssitzung angekommen dankte er Bürgermeisterin Carmen Merz für den beeindruckenden kleinen Einblick in die Gemeinde. Er führte aus, dass jede Gemeinde es schaffen müsse, vom Wohnort zum Lebensort zu werden. Die Gemeinde habe nicht zuletzt die Grundsteine dafür bereits gelegt und habe mit dem Projekt „Digitalisierung und Heimat“ weitere Visionen dafür erarbeitet. Unterstützt würde dies aus seiner Sicht aus bereits bestehenden realen Gebäuden, die bereits mit Leben gefüllt seien. Mit der Bürgerbefragung sei ein erstes Interesse der Bevölkerung für die Gemeinde als ihre Heimat geweckt worden, dass mit weiteren Maßnahmen im analogen und digitalen Bereich mit Leben gefüllt werde. Die Herausforderung in dieser Zeit sei es besonders, durch digitale Angebote Begegnung im analogen Raum zu fördern und zu schaffen. Die Gemeinde Zimmern o. R. sei durch ihr Engagement der Kommune zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern auf einem guten Weg dorthin.

 

 

Prof. Klaus Koziol und Mirja Eckert (THE NEW) bei der Gemeinderatssitzung

 

 

 

 



 

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