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23.02.2020

Zimmern wird zu Schlumpfhausen ob Rottweil

 

Fasnet-Sonntag 2020

Ortsgewaltsübernahme mit anschließender Narren-Bürgerversammlung

Begleitet von vielen großen und kleinen Bajass sowie des Musikverein Zimmern kamen die Ausscheller an das Rathaus.

 

 

 

 

 

Bürgermeisterin Carmen Merz begrüßte die Narren mit:

"Schön, dass Ihr da seid,

endlich ist es so weit.

 

Willkommen in Schlumpfhausen,

Wo Zimmerner Schlümpfe fleißig sausen.

 

Wo jeder Schlumpf seinen eigenen Charakter hat -

Und jeder liebt seine schlumpfige Heimat.

 

Traut Euch durch s Blaue nur herein,

dann nehm' ich es in Augenschein.

 

Ob's wohl ist ok,

wenn ich mit Euch geh':"

 

 

Zuerst wurden die Ausscheller jedoch von außen "blau" (Eimer mit blauen Luftschlangen) ....

 

 

... und dann von innen (Sekt mit Blaubeersirup)

 

 

Es half alles nichts - der Oberschlumpf Carmen musste mit.

 

 

auf dem Weg in das Gasthaus Sonne

 

 

Der Narrenmeister Daniel Rühle begrüßte die Gäste.

 

 

Zuerst einmal erklärte Bürgermeisterin Carmen Merz, was es mit dem Ortsschild "Schlumpfhausen" auf sich hatte:

 

"Ihr Narren fragt Euch, sind wir noch schlau?

oder sind wir tatsächlich schon blau?

 

Noch bin es nur ich, aber in kurzer Zeit,

habt auch Ihr ein neues Kleid.

 

Aber zuerst zu meiner Schlumpfigkeit,

muss Euch zeigen diese Gegebenheit:

 

Am 01. Mai hing „Schlupfhausen“ an unserem Orts-schild,

erklären konnt es mir keiner – das gab mir kein Bild.

 

Darum machen wir uns nun gemeinsam daran –

damit aus Zimmern was Schlumpfiges werden kann."

 

In der Folge wurden nach und nach Schlümpfe ernannt und mit Aufgaben bedacht.

 

 

Zuerst kam der Trinkschlumpf an die Reihe, der einen Gruß der Bürgermeisterin an die Gäste verteilen durfte: einen blauen Likör.

 

Etikett des Liköres ...

 

 

Dann kam Ausscheller Armino dran - gleich mit einer Rüge:

 

Er sei ein "Schlumpiger Vertreter, der grad noch da ist - bevor der Verräter...

... als Ausscheller in Rottweil ist aktiv - eigentlich ein NO GO in der Gemeinde."

 

Er wurde dennoch zum Stellvertreter-Schlumpf ernannt:

 

"Egal Armin - als Stellvertreter-Schlumpf in der Stadt,

setzt dudie Rottweiler einfach schachmatt."

 

Und die Bürgermeisterin stellte fest, es sei "in Zimmern mit dem Verkehr ganz schön schlumpfig schwer".

 

"Denn in Schlumpfhausen bewegen sich alle per Bein –

Aber sollten die Schlümpfe dann nicht Grün(e) sein?"

 

 

Und bei so viele Themen im Bereich Verkehr musste noch ein Verkehrs-Regel-Schlumpf her.

 

 

Mit Kelle und Strafzettelblock ausgestattet bekam er so einige Aufgaben, um den Verkehr in Zimmern zu regeln.

 

 

Und zur Unterstützung für gute Ideen, gab Carmen Schlumpf noch den "Örtlebua" Marian als Schlaubi-Schlumpf,

der nun mit seinem Rat alles übertrumpft.

 

 

Und so ging es munter weiter - ein Wirtschafts-Säckel-Schlumpf musste her und bekam einen Geldsack, der zu füllen ist:

 

"Wer den Schlumpf-Taler nicht ehrt,

ist des Schlumpfes nicht wert.

 

Ihr habt den Säckel von Zimmern schon letztes Mal erhalten,

nichts ist geworden aus dem schlumpfigen Verwalten.

 

Kindergarten und Sporthalle sind nicht bezahlt,

trotzdem Ihr hier um die Wette strahlt.

 

Ich bin etwas verbittert,

Gefahr ist erwittert.

 

Bei der Talfahrt der Wirtschaft verlange ich nun Euer Streben,

den Umsatz der Wirtschaften deutlich anzuheben.

 

Denn die neue Halle muss her,

da gibt’s für Euch keine Umkehr!

 

Die Sportler werden es Euch danken,

Und helfen Euch bestimmt beim „Tanken“."

 

 

Im Team fehlte zu guter Letzt ein Schlumpf, der die Aufgaben des Bauens übernehmen musste:

Der Architekti-Bau-Schlumpf wurde sogleich mit einem Meterstab ausgestattet.

 

Allerdings durfte natürlich einer nicht fehlen:

 

 

... der Papa Schlumpf Daniel, der in der Folge dann den Schlüssel ...

 

 

Kurzerhand wurde noch das Schlumpflied umgedichtet und gesungen.

 

 

... und dann mit einigen Schwierigkeiten beim Anlegen, die Amtskette erhielt.

 

 

Es folgte die Vereidigung des Narrenmeisters Daniel Rühle.

 

 

Die bisherige Sonnen-Wirtin Evi Heinemann erhielt zum Dank für die über viele Jahre erbrachte Gastfreundschaft in ihrer Gaststube ein Bild mit allen Narrenräten.

 

 

Die Frauen der Narrenzunft boten wieder gekonnt ein Lied dar und hatten allerlei Mittel gegen Flatulieren parat.

 

 

Und die Narrenzunft hatte auch für ihre Bürgermeisterin einiges mitgebracht, was ihr bei den Gemeinderatssitzungen helfen könne.

 

So zum Beispiel der Schweigefuchs, den laut Papa Schlumpf ja schon jedes Kind kannte.

 

 

 

Diesen könne die Bürgermeisterin in der Sitzung ziehen, wenn eine Diskussion ins Uferlose führe.

 

 

Eine gelbe und rote Karte könne ihr ebenso helfen, wenn es unfair zugehe.

 

 

Auch eine grüne Karte könne manchmal sicherlich helfen, meinten die Herren der Narrezunft.

 

 

Und helfe dies alles nicht, stellten sie noch eine "Bull-Shit" Hupe zur Verfügung, die lautstark unsachliche Äußerungen in den Sitzungen unterbinden könne.

 

 

Auch anwesende Vertreter des Gemeinderates wurden in die Unterstützung der Bürgermeisterin miteingezogen.

Nun stehe einer guten Sitzung nichts mehr im Wege und zur Not könne sie sich an die Narrenräte wenden.

 

 

Zum Abschluss eines kurzweiligen Nachmittages tragen sich alle auf ein Gruppenfoto.

Dass viel gelacht wurde, sah man allen an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

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