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23.01.2020

Neue Bauhofleitung stellt sich vor.

Simone Mader ist seit Januar als neue Bauhofleiterin in Zimmern tätig. Das vielfältiges Aufgabenfeld begeistert die 31-Jährige. 

 

 

Das Personalkarussell in der Zimmerner Verwaltung hat sich gedreht: Georg Kunz (links), der 20 Jahre lang den Zimmerner Bauhof geleitet hat, führt nun das Bauamt. Neue Bauhofleiterin ist Simone Mader (Zweite von rechts). Sie wird von Kay Bihler (rechts) unterstützt. Zimmerns Bürgermeisterin Carmen Merz freut sich, dass alle Stellen wieder besetzt sind.

 

Text und Bild von Stefanie Siegmeier

 

Dass sie – zumindest mal kreisweit – die einzige Frau in dieser Position ist, das freut sie. Das leise Zweifeln, das in mancher Frage Außenstehender mitschwinge, ob sie das auch alles schaffe, das überhört sie geflissentlich. Denn Simone Mader kann zupacken. Das hat sie bereits unter Beweis gestellt. Ihre Ausbildung absolvierte sie als Installateurin und Heizungsbauerin. Anschließend machte sie den Meister auf dem Gebiet. »Ich habe schon als Kind im Blechnerbetrieb meines Vaters mitgeholfen und war eigentlich immer dabei. So hat sich auch mein beruflicher Weg gebahnt«, erzählt sie. In den vergangenen fünf Jahren war sie als Wassermeisterin bei einer Kommune tätig, kennt also die kommunalen Strukturen. »Jetzt bin ich bei einer richtig guten schwäbischen Gemeinde angekommen«, sagt sie in schönstem badischen Dialekt und mit einem Lächeln. Auf die anstehenden Aufgaben freut sie sich bereits, wobei in nächster Zeit überwiegend Organisatorisches ansteht, wie sie verrät. Einen guten Draht hat sie zu Bauamtsleiter Georg Kunz, der den Bauhof in den vergangenen 20 Jahren geleitet hatte. In der nächsten Zeit werde die händische Stundenerfassung der gut zehn Bauhofmitarbeiter auf EDV umgestellt, und man wolle mittels eines neuen Programms auch den Umgang mit Aufträgen verbessern. »Wir möchten so auch die Kommunikation zwischen Bauhof und Rathaus verbessern«, betont Kunz, der sofort anmerkt, dass diese nicht schlecht sei, aber Abläufe durch ein gemeinsames Computerprogramm optimiert werden könnten. Unterstützt wird Simone Mader im Bauhof von Kay Bihler. Der 27-Jährige ist Straßenbaumeister. Er arbeitet bereits seit drei Jahren bei der Kommune, und auch ihm macht die Arbeit Spaß. »Die Aufgaben sind wesentlich vielseitiger als in meinem ursprünglichen Bereich«, sagt er. Übrigens kommen die meisten der zehn Bauhofmitarbeiter aus dem Bauhauptgewerbe oder anderen Handwerksberufen. Denn das Aufgabengebiet ist weit. Es reicht von der Pflege der Grünanlagen über die Beseitigung von Rohrbrüchen bis hin zum Winterdienst und anderen Tätigkeiten. Langweilig wird es jedenfalls nicht, sind sich Bihler und Mader einig. Die Aufgaben im Bauamt teilt sich Georg Kunz mit Gitta Unterreiner. Für Georg Kunz ist der Wechsel ins Bauamt noch eine Umstellung, wie er zugibt: »Beim Bauhof war alles praxisbetonter, und jetzt gibt es auch mal Paragrafen«, sagt er lachend. Spaß mache ihm die Arbeit dennoch und er freut sich auf die anstehenden Aufgaben.

 

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