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27.02.2020

Hinweise und Vorgehensweise beim Verdacht auf Corona-Virus

 

Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-19)

Ausgehend von der Stadt Wuhan treten seit Dezember 2019 in China akute Atemwegserkrankungen auf, die durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht werden. Seit Januar 2020 breitet sich die Erkrankung auch in anderen Ländern, wie Deutschland aus.

 

Erkrankte zeigen vorrangig Infekte der Atemwege. Eine spezifische Therapie oder eine Impfung gegen Corona-Viren existiert nicht. Vorbeugend kommen eine Reihe von Hygienemaßnahmen (insbesondere Händehygiene) sowie die Isolation von Erkrankten in Betracht.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde im Verlauf bestätigt und findet vermutlich per Tröpfchen- oder Schmierinfektion statt. Die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome liegt nach bisherigem Wissen zwischen 1-12,5 Tagen, möglich sind sogar bis zu 14 Tage. Menschen können bereits in dieser Inkubationszeit ansteckend sein. Ein Labortest zum Nachweis der Infektion steht für Verdachtsfälle zur Verfügung.

 

 

Das Gesundheitsamt informiert 

Hier erhalten Sie laufend aktualisierte Informationen zur Vorgehensweise bei Verdacht auf Corona-Virus:

https://www.landkreis-rottweil.de/de/Landratsamt/aemter-Organigramm/Gesundheitsamt/Corona-Virus 


 

So schützen Sie sich und andere vor einer Übertragung des neuen Coronavirus durch Hygieneregeln:

1. Häufiges Händewaschen. Dazu ist kein spezielles desinfizierendes Mittel nötig, normale Seife reicht aus

2. Hände vom Gesicht fernhalten, vor allem von Nase und Mund

3. Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge

4. Halten Sie Abstand von Hustern und Niesern

5. Meiden Sie größere Menschenansammlungen und

6. werden Sie "unhöflich", d.h. verzichten Sie auf das Hände schütteln

 

Wie handele ich richtig, wenn ich mir Sorgen machen, ob ich mich mit dem neuen Coronavirus angesteckt habe?

 

Wenn Sie unter Symptomen einer grippeähnlichen Erkrankung leiden, sollten Sie sich zunächst von Ihrem Hausarzt telefonisch beraten lassen, um unnötige Kontakte zu vermeiden.

 

Ihr Hausarzt wird auf Basis des Handlungsleitfadens des RKI entscheiden, ob es sich am ehesten um eine „normale Grippe“ handelt oder ein Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus gegeben ist. Dies wird er anhand Ihrer Angaben (Grippeimpfung?, Aufenthalt im Risikogebiet?, Kontakt zu nachweislich infizierten Personen?) einschätzen. Daraufhin wird er die weiteren, notwendigen Untersuchungsschritte mit Ihnen abstimmen.

 

Anschließend wird geklärt, ob eine spezifische Diagnostik erforderlich ist. Wesentlich ist zunächst die Influenzadiagnostik (saisonale Grippe), da derzeit viele Grippeerkrankungen gemeldet werden und die Symptome sehr ähnlich sind. Falls sich anhand der Anamnese (Vorgeschichte) Anhaltspunkte für eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-19) ergeben, wird ggf. eine Labordiagnostik in die Wege geleitet.

 

Bis die Ursache Ihrer Erkrankung geklärt ist, sollten Sie unnötige Kontakte zu anderen Personen soweit als möglich vermeiden. Darüber hinaus sollten Sie allgemein Hygienemaßnahmen, wie sie allgemein in der Erkältungszeit empfohlen werden, wie häufiges Händewaschen, die Husten- und Niesetikette und Abstand zu Personen mit Erkältungsymptomen usw. einhalten.

 

 

 

 

 



 

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