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30.04.2020

Corona-Verordnung - Friseurbesuche ab 04. Mai 2020 wieder möglich - was ist zu beachten?

 

Friseurbesuch in Corona-Zeiten: Was ist zu beachten?

Am 29. April 2020 wurden die Richtlinien zur Öffnung von Friseurbetrieben veröffentlicht. Darin definieren die Ministerien Wirtschaft und Soziales Baden-Württemberg konkrete Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen an dem Corona-Virus.

Damit wird den Friseurbetrieben im Land ermöglicht, ab dem 04. Mai 2020 wieder zu öffnen.

 

Die genauen Richtlinien im Wortlaut erfahren Sie unter  https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/richtlinie-zur-oeffnung-von-friseurbetrieben-1/

 

Sie beinhalten im Wesentlichen Folgendes:

 

Terminvergabe

  • Die Terminvergabe darf nur über elektronischen oder fernmündlichen Weg erfolgen.
  • Bei der Terminvergabe ist darauf hinzuweisen, dass die Anwesenheit von Begleitpersonen im Friseursalon nicht zugelassen werden kann; ausgenommen sind Personen, die auf eine Begleitperson angewiesen sind (z.B. Kleinkinder).
  • Bei der Terminvergabe ist bereits der Kundenwunsch (z.B. Schneiden, Färben) abzuklären um die Kommunikation im Frisörsalon auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Bei der Terminvergabe ist darauf hinzuweisen, dass die Dienstleistung nur durchgeführt werden kann, wenn die Kundin / der Kunde eine Mund-Nasen- Bedeckung (MNB), sogenannte Community-Maske, benutzt. Diese muss bereits beim Betreten des Friseurbetriebes benutzt werden.
  • Die Terminvergabe an die Kundschaft hat so zu erfolgen, dass Verdichtungen in den Warte- und Dienstleistungsbereichen nicht entstehen können und ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zwischen Beschäftigten und der Kundschaft bzw. zwischen der Kundschaft sicher eingehalten werden kann.
  • Die Kundschaft ist darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung oder von Fieber eine Bedienung nicht möglich ist.

 

Allgemeine Schutzmaßnahmen

 Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer akuten respiratorischen Atemwegserkrankung oder Fieber dürfen den Frisörsalon nicht betreten.

 

Abstandsregelungen

  • Wo immer möglich ist ein Abstand zu den Kolleginnen und Kollegen sowie zu anderen Menschen (Kundinnen/Kunden) von mindestens 1,50 m einzuhalten. Dies gilt nicht für die Dauer der Friseurdienstleistung, sofern die erforderlichen Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
  • Körperkontakt mit der Kundschaft (z. B. Händeschütteln, Umarmen) ist zu vermeiden.
  • Für die Tätigkeiten an den Kundinnen / den Kunden sind den Beschäftigten Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS, EN14683)2, zur Verfügung zu stellen, die von den Beschäftigten zu benutzen sind.
  • Während der Tätigkeiten (z.B. Schneiden, Färben) ist die Kommunikation mit der Kundschaft auf ein Minimum zu beschränken und darf nur mit Blickkontakt „über den Spiegel“ erfolgen; die direkte Kommunikation ist nicht zulässig.
  • Auf Dienstleistungen, die das Gesicht betreffen (beispielsweise Bart, Augenbrauen, Wimpern usw.), ist zu verzichten.
  • Auf das Föhnen der Haare sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

 

Hygiene und Desinfektion

  • Allgemeine Hygieneregeln sind in besonderem Maße zu beachten.
  • Die Friseurräume müssen jederzeit während der Arbeitszeiten über ausreichend Frischluft verfügen. Es kann dabei davon ausgegangen werden, dass eine Frischluftmenge von 100 m³/h je mit Friseurtätigkeiten beschäftigte Person ausreichend ist (vgl. Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 530 Friseurhandwerk).
  • Eine ausreichende Anzahl an Handwaschgelegenheiten mit fließendem Wasser, Seife und Einmalhandtüchern ist in der Nähe der Arbeitsplätze bereitzustellen.
  • Es ist sicherzustellen, dass Pausenräume oder -bereiche über leicht zu reinigende Oberflächen verfügen, die täglich gereinigt werden.
  • Friseurstühle sind vor deren Benutzung durch eine weitere Kundin / einen weiteren Kunden, insbesondere im Bereich der Armlehnen, mit Seifenlauge zu reinigen.
  • Die Kunden müssen beim Betreten des Friseursalons die Möglichkeit haben, ihre Hände zu desinfizieren; es ist darauf zu achten, dass die Kunden von der Desinfektion ihrer Hände Gebrauch machen.
  • Es sind ausschließlich Einweg-Papierhalskrausen zu verwenden, die nach jeder Bedienung einer Kundin / eines Kunden zu entsorgen sind.
  • Sofern möglich sollte zusätzlich ein Einwegumhang über den üblichen Friseurumhang verwendet werden, der nach jeder Kundin / jedem Kunden zu entsorgen ist.
  • Die Friseurwerkzeuge sind nach jeder Bedienung einer Kundin / eines Kunden zu desinfizieren.

 

Zahlungsabwicklung

  • Die Bezahlung sollte nach Möglichkeit ohne Bargeld erfolgen. Auf die bargeldlose Zahlungsmöglichkeit sollte hingewiesen werden. Bei Barzahlung hat die Übergabe des Gelds über eine hierfür geeignete Vorrichtung oder Ablagefläche zu erfolgen, um einen direkten Kontakt zwischen dem Beschäftigten und der Kundschaft bei Barzahlung zu vermeiden.

 



 

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