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30.12.2020

Corona-Impfzentren eingerichtet/ Erste Impfungen gestartet

 

Corona-Impfzentren eingerichtet/ erste Impfungen gestartet

 

In Baden-Württemberg werden im ganzen Land Impfzentren geschaffen, um möglichst schnell viele Menschen gegen das Corona-Virus impfen zu können. Hier finden Sie einen Überblick über die Standorte der Impfzentren im Land.

Ab dem 15. Januar 2021 folgen dann auch die rund 50 Kreisimpfzentren. Die Kreisimpfzentren finden sich in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Zusätzlich sind mobile Teams unterwegs, um Menschen zu erreichen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impfung und den Impfzentren in Baden-Württemberg

 

Wo sind die Impfzentren?

Mit dem Start der Impfungen am 27. Dezember nehmen die Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See die Arbeit auf. Ab dem 15. Januar 2021 folgen dann auch die rund 50 Kreisimpfzentren. Die Kreisimpfzentren befinden sich in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Zusätzlich sind mobile Teams unterwegs, um Menschen zu erreichen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Mittelfristig soll die Impfung dann bei bei den niedergelassenen Arztpraxen stattfinden.

 

Impfzentrum für den Landkreis Rottweil (Ort: Stadthalle Rottweil) im Aufbau

Während inzwischen ein Run auf die Termine der schon aktiven Zentralen Impfzentren eingesetzt hat, ist das Kreisimpfzentrum in Rottweil noch im Aufbau. Auch hier soll die Terminvergabe zentral erfolgen. Noch steht allerdings nicht fest, wie viele Impfdosen überhaupt zur Verfügung stehen werden.

 

Die Terminvergabe für das KIZ (Kreisimpfzentrum) ist aktuell noch nicht angelaufen. Denn noch sei unklar, wie viele Menschen überhaupt geimpft werden können. Während das Landratsamt in der Planung davon ausging, dass die logistischen Abläufe die Impfung von 500 bis 700 Menschen täglich möglich machen sollen, hängt nun alles am Impfstoff.

 

Wann haben die Impfzentren geöffnet?

Die Impfzentren sollen Montag bis Sonntag von 7 bis 21 Uhr geöffnet haben.

 

Wer wird zuerst geimpft?

Es wird schrittweise geimpft: Denn zuerst müs­sen Menschen geschützt werden, die das höchste Risiko haben. Natürlich ist das Ziel, dass nach und nach allen Menschen ein gleichberechtigter Zugang zu der Corona-Schutzimpfung gewähr­leistet wird. Priorisiert geimpft werden Bürgerinnen und Bürger, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutz­bedürftige Personen anzustecken.

Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes (PDF) führt diejenigen Personen auf, die zuerst eine Impfung erhalten sollen.

Die Priorisierung erfolgt in drei Gruppen – untergliedert in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“.

 

Gruppe 1: Personengruppen mit höchster Priorität

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

 

Gruppe 2: Personen mit hoher Priorität:

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: Personen mit Trisomie 21, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung, Personen nach Organtransplantation.
  • eine enge Kontaktperson von pflegebedürftigen oder von schwangeren Personen.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.
  • Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

 

Gruppe 3: Personen mit erhöhter Priorität

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung.
  • Personen mit chronischer Lebererkrankung.
  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion.
  • Personen mit Diabetes mellitus, Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension.
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex.
  • Personen mit Krebserkrankungen.
  • Personen mit COPD oder Asthma bronchiale.
  • Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen.
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Verfassungsorganen.
  • In den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk und in der Justiz.
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut.
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.
  • Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind.
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

 

Weitere Fragen und Antworten erhalten Sie HIER.

 



 

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